
Perfekter Saisonstart: Max Nagl holt beim ADAC MX Masters in Grevenbroich den Dreifach-Triumph
Max Nagl lässt beim Saisonauftakt des ADAC MX Masters in Grevenbroich keine Zweifel aufkommen: Drei Läufe, drei Siege – ein Ausrufezeichen zur Eröffnung der Saison 2026.
Was für ein Paukenschlag zum Saisonbeginn! Max Nagl hat beim Auftaktrennen des ADAC MX Masters im nordrhein-westfälischen Grevenbroich eine Machtdemonstration sondergleichen abgeliefert. Mit drei Laufsiegen im Gepäck sahnte der deutsche Topfahrer die volle Punktzahl ab und katapultierte sich direkt an die Spitze der Gesamtwertung. Doch auch der Rest des Feldes ließ aufhorchen: Titelverteidiger Roan van de Moosdijk zeigte sich gewohnt beständig, und Tom Koch feierte nach einjähriger Auszeit ein beeindruckendes Comeback auf das Podium.
Nagl in einer eigenen Liga: Drei Starts, drei Siege
Schon im Qualifying deutete Max Nagl an, was an diesem Wochenende folgen sollte – er schnappte sich die Bestzeit und sicherte sich damit den Titel des Acerbis Best Qualifier. In den drei Wertungsläufen setzte er seinen Siegeszug nahtlos fort.
Lauf 1: Übernehmen und davonfahren
Nach dem Start ließ Holeshot-Sieger Harri Kullas kurzzeitig aufhorchen, doch Nagl übernahm zügig die Führung und ließ sich diese nicht mehr nehmen. Mit souveräner Rennkontrolle fuhr er einem ungefährdeten Laufsieg entgegen.
Lauf 2: Aufholjagd mit Happy End
Im zweiten Lauf musste Nagl zunächst Lehrgeld zahlen: Nach einem schwachen Start fand er sich auf Rang 9 wieder. Was folgte, war ein mitreißendes Spektakel. Der Bayer arbeitete sich Runde für Runde nach vorne, lieferte sich ein intensives Duell mit van de Moosdijk und setzte vier Runden vor dem Ziel das entscheidende Überholmanöver – Laufsieg Nummer zwei.
Lauf 3: Lehrbuchstunde in Sachen Renntaktik
Im abschließenden dritten Lauf ließ Nagl gar keine Diskussionen aufkommen: Ein perfekter Start, sofortige Übernahme der Führung und ein fehlerfreier Ritt bis ins Ziel. Start-Ziel-Sieg – mehr lässt sich kaum sagen.
Fazit: Nagl übernimmt verdient die Tabellenführung der ADAC MX Masters Saison 2026 – und hat damit gleich zu Beginn klargemacht, wer der Mann ist, den es zu schlagen gilt.
Van de Moosdijk: Der Champion meldet sich
Titelverteidiger Roan van de Moosdijk bewies, warum er in der Favoritenrolle steckt. Der Niederländer stand in allen drei Läufen auf dem Podium und zeigte eine bemerkenswerte Rennintelligenz sowie eine konstant hohe Pace.


