
ADAC MX Masters: Max Spies zeigt Nehmerqualitäten beim Saisonauftakt in Grevenbroich
Mit Kampfgeist und Geschwindigkeit meisterte Max Spies den Auftakt der 22. ADAC MX Masters-Saison in Grevenbroich – und holt dabei wertvolle Erfahrungen für die weitere Saison.
Der Startschuss zur 22. Saison der ADAC MX Masters ist gefallen – und Max Spies war von der ersten Minute an voll dabei. Auf dem anspruchsvollen Sandkurs in Grevenbroich lieferte der deutsche Motocrosser eine kämpferische Vorstellung ab, die trotz einiger Rückschläge Mut für die restliche Saison macht.
Neues Format, starke Qualifikation
Die neue Saison brachte gleich mehrere Änderungen mit sich, die den Fahrern alles abverlangten. Besonders das überarbeitete Streckenlayout in Grevenbroich stellte alle Teilnehmer vor neue Herausforderungen. Dazu kam eine grundlegend veränderte Qualifikationsregel: Erstmals gingen alle 50 Fahrer gleichzeitig auf die Piste – mit lediglich 20 Minuten Zeit, um eine möglichst schnelle Runde zu erzielen.
Max Spies navigierte durch dieses Chaos mit Bravour. Am Ende stand Qualifikationsplatz 3 auf dem Papier – mit einem Rückstand von gerade einmal 0,156 Sekunden auf die Bestzeit. Ein klares Signal: Die Pace stimmt.
Moto 1: Aufholjagd nach durchwachsenem Start
Der erste Lauf am Samstag verlief alles andere als reibungslos. Nach einer Berührung beim Start fand sich Spies zunächst auf Platz 10 wieder. Erschwerend hinzu kamen technische Probleme mit der Schaltung – Folge eines Sturzes im Training. Doch der Deutsche ließ sich davon nicht entmutigen und arbeitete sich Runde für Runde nach vorne. Drei Umläufe vor Schluss hatte er sich bis auf Platz 4 vorgeschoben.
„Alles in allem war das ein guter Auftakt", resümierte Spies nach dem Rennen – mit dem klaren Bewusstsein, dass da noch mehr drin ist.
Moto 2: Comeback aus dem Niemandsland
Noch dramatischer gestaltete sich der zweite Lauf. Ein schlechter Start warf Spies weit nach hinten – nach der ersten Runde lag er auf dem ernüchternden 21. Platz. Was folgte, war eine beeindruckende Aufholjagd: Zur Rennmitte hatte er sich bereits auf Platz 11 vorgearbeitet, und im letzten Renndrittel gelang schließlich der Einzug in die


