
Positive Motorcycles Egera: Italienisches Startup wagt sich mit Retro-Elektro-Enduro aus der Deckung
Das Startup Positive Motorcycles aus Como präsentiert mit der Egera seine erste elektrische Enduro – ein retro-inspiriertes Premium-Bike mit bis zu 41 PS, das ab 2027 für rund 11.900 Euro an den Start gehen soll.
Aus der norditalienischen Stadt Como meldet sich ein neuer Akteur auf dem Elektro-Zweirad-Markt zu Wort: Positive Motorcycles heißt das Startup, das mit der Egera sein erstes Serienmodell ankündigt. Laut Unternehmensangaben wurde das Bike vollständig im eigenen Haus entwickelt – ein Anspruch, den das junge Unternehmen offenbar sehr ernst nimmt.
Antrieb: Flüssiggekühlter Permanentmagnet-Motor in zwei Leistungsstufen
Unter der Verkleidung der Egera arbeitet ein flüssigkeitsgekühlter Permanentmagnet-Motor, der in zwei Leistungsvarianten erhältlich sein soll. Einsteiger und Führerscheininhaber der Klassen A1 und B196 kommen mit einer gedrosselten Version auf 11 kW (15 PS), während die stärkere Ausführung satte 30 kW (41 PS) und 85 Nm Drehmoment direkt am Motor mobilisiert. Ein Akku mit 7,7 kWh Kapazität versorgt den Antrieb und soll Reichweiten zwischen 120 und 150 Kilometern ermöglichen. Wer die Batterie an einer herkömmlichen Steckdose lädt, bringt sie in rund 2,5 Stunden von 20 auf 80 Prozent. Darüber hinaus gewinnt die Egera während der Fahrt über ein Rekuperationssystem Energie zurück.
Leichtgewicht mit edlem Retro-Flair
Mit einem Gewicht von lediglich 150 Kilogramm positioniert sich die Egera klar als agiler Stadtflitzer – und dank der stärkeren Motorvariante auch als tauglicher Begleiter für ausgedehnte Überlandtouren. Das geringe Gewicht verdankt die Elektro-Enduro einem leichten Rahmen sowie einer Verkleidung aus ABS-Kunststoff und Carbonfaser. Besonderes Augenmerk legt Positive Motorcycles auf das Retro-Design der Egera: Die Designrechte wurden in 27 europäischen Ländern sowie in Indien registriert – ein ungewöhnlicher, aber deutlicher Hinweis darauf, wie wichtig dem Unternehmen die optische Eigenständigkeit seines Erstlingswerks ist. Bislang hat die Egera immerhin schon


