
MotoGP Barcelona 2026 – FT1: Alex Marquez setzt die Pace, Martin und Co. stürzen
Alex Marquez dominiert den Trainingsauftakt zum Katalonien-GP mit Bestzeit, während Jorge Martin, Pedro Acosta und Brad Binder glimpflich stürzten.
Beim Auftakt zum Grand Prix von Katalonien in Barcelona hat Alex Marquez (Gresini-Ducati) die erste Duftmarke gesetzt. Der Vorjahressieger auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya war in der abschließenden Trainingsphase mit frischen Reifen nicht zu schlagen und markierte eine Rundenzeit von 1:39.950 Minuten. Dahinter reihten sich Jorge Martin (Aprilia) und Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati) auf den Plätzen zwei und drei ein.
Kühle Bedingungen und wenig Grip
Der Freitagmorgen in Katalonien präsentierte sich unter bedecktem Himmel und mit lediglich 13 Grad Celsius alles andere als sommerlich. Die kühlen Temperaturen ließen kaum Spielraum bei der Reifenwahl: Sämtliche Fahrer entschieden sich für die Kombination aus weichem Vorderreifen und Medium-Hinterreifen. Dazu gesellte sich das altbekannte Problem dieser Strecke – der chronisch geringe Asphaltgrip, der das Barcelona-Wochenende Jahr für Jahr vor besondere Herausforderungen stellt.
Insgesamt gingen 22 Fahrer auf die Strecke. Yamaha-Testfahrer Augusto Fernandez war dabei erneut im Einsatz, und Maverick Vinales (Tech3-KTM) feierte sein Comeback nach einer Schulteroperation. Einen offiziellen Ersatzmann für den verletzten Marc Marquez hatte Ducati nicht nominiert.
Sturzserie trübt das Training
Zur Halbzeit des 45-minütigen Trainings sorgte Jorge Martin für den ersten Schreckmoment. Der Le-Mans-Sieger verlor in Kurve 12 die Kontrolle über seine Aprilia, die mit erheblicher Wucht in den Airfence einschlug. Martin konnte jedoch eigenständig aufstehen und wurde per Motorroller von einem Streckenposten zurück an die Box gebracht. MotoGP-Rennarzt Angel Charte untersuchte ihn vor Ort – zu diesem Zeitpunkt führte Martin noch das Klassement an.




