
Barcelona 2026: Acosta holt KTM die Trainings-Bestzeit – große Namen straucheln
Pedro Acosta dominiert den Freitagstraining beim Grand Prix von Katalonien und sichert KTM die Tagesbestzeit – Bagnaia, Martin und Ogura verpassen die Top 10.
Es war ein ereignisreicher Freitag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya: Beim Trainingsauftakt zum Grand Prix von Katalonien 2026 setzte sich Pedro Acosta mit einer Zeit von 1:38.710 Minuten an die Spitze und bescherte KTM einen starken Trainingstag. Dicht hinter ihm reihten sich Alex Marquez (Gresini-Ducati) und KTM-Teamkollege Brad Binder ein – letzterer komplettierte ein beeindruckendes KTM-Trio in den Top 3.
Hauchdünne Abstände, prominente Ausreißer
Die gesamte Spitzengruppe lag innerhalb von gerade einmal 0,079 Sekunden – engste Verhältnisse also auf dem katalanischen Asphalt. Doch nicht alle Stammgäste in den vorderen Regionen konnten mithalten: Francesco Bagnaia (Ducati), Titelverteidiger Jorge Martin (Aprilia) sowie der WM-Führende Ai Ogura (Trackhouse-Aprilia) verpassten allesamt den Sprung in die Top 10 und müssen am Samstag im Q1 um ihre Startposition kämpfen.
Martin mit Sturz und Gehirnerschütterung
Besondere Aufmerksamkeit galt Jorge Martin: Der Vorwochensieger kam bereits im Vormittagstraining zu Sturz und absolvierte anschließend noch Übungsstarts. Medizinische Untersuchungen ergaben eine leichte Gehirnerschütterung sowie Prellungen am linken Unterarm. MotoGP-Arzt Angel Charte beobachtete den Spanier im Nachmittagstraining aus der Aprilia-Box heraus aufmerksam. Einen zweiten Sturz leistete sich Martin dann in der finalen Qualifying-Simulation – diesmal in Kurve 2. Trotz allem gilt seine Teilnahme am weiteren Rennwochenende derzeit nicht als gefährdet.
Technische Finessen und Reifenstrategie
Neben dem sportlichen Geschehen gab es auch technisch Interessantes zu beobachten: An Bagnaias Ducati war die Hinterradschwinge mit einer auffälligen Blechverkleidung versehen – eine Lösung, die Aprilia bereits einsetzt, bei den Ducati-Piloten Marquez und Di Giannantonio jedoch nicht zu sehen war. In Sachen Bereifung experimentierten die Teams intensiv: Während anfangs nahezu alle auf Softs setzten, wechselte zunächst Bagnaia auf einen Medium-Vorderreifen. Später zog auch Bezzecchi nach, und Alex Marquez montierte sogar an beiden Achsen die härtere Mischung. Das




