
MotoGP-Training Jerez 2026: Alex Marquez dominiert den Freitag
Alex Marquez setzt beim Spanien-GP in Jerez die Freitagsbestzeit und lässt die Konkurrenz alt aussehen. Pedro Acosta dagegen erlebt einen schwarzen Tag und muss durch Q1.
Es war ein Freitag ganz nach dem Geschmack von Alex Marquez: Der Vorjahressieger und Vizeweltmeister auf der Gresini-Ducati dominierte den Trainingsauftakt beim Grand Prix von Spanien in Jerez und stellte mit einer Zeit von 1:35.704 Minuten die Tagesbestzeit auf. Einen Tag nach seinem 30. Geburtstag ließ der Spanier mit starken Vorstellungen in beiden Sessions aufhorchen.
Marquez lässt der Konkurrenz keine Chance
Am Ende des Tages betrug Marquez' Vorsprung auf den zweitplatzierten Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati) satte 0,333 Sekunden – und das obwohl Di Giannantonio selbst zu den Schnellsten des Tages zählte. WM-Leader Marco Bezzecchi (Aprilia) musste sich als Dritter mit rund einer halben Sekunde Rückstand begnügen. Weltmeister Marc Marquez (Ducati) kämpfte sich in seinem letzten Versuch noch auf den vierten Rang vor, während Ai Ogura auf der Trackhouse-Aprilia die Top 5 komplettierte.
Bagnaia mit Sturz und Motorproblemen
Wenig zu lachen hatte dagegen Francesco Bagnaia. Bereits im Vormittagstraining hatte der Ex-Weltmeister in Kurve 1 einen Ausflug ins Kiesbett hinter sich. Im Nachmittagstraining erwischte es ihn gleich zu Beginn seiner ersten fliegenden Runde erneut an gleicher Stelle – diesmal mit einem handfesten Sturz. Als er mit seiner Reservemaschine wieder auf die Strecke rollte, blieb das Motorrad vor den harten Bremspunkten an Kurve 1 und der Pedrosa-Kurve (Kurve 6) weiterhin unruhig und instabil. Am Ende rettete Bagnaia noch einen sechsten Platz.
Martin erneut gestürzt – Mechaniker im Dauerstress
Auch Jorge Martin erlebte einen turbulenten Tag. Der Ex-Weltmeister war bereits am Ende des ersten Trainings gestürzt, seine Aprilia-Mechaniker schufteten in der Mittagspause und schlossen die Reparatur erst kurz vor dem Start des Nachmittags-Trainings ab. Was folgte, war der nächste Schockmoment: Martin stürzte in der Zielkurve (Lorenzo-Kurve) erneut. Trotzdem schaffte er es noch in die Q2-Top-10 und sicherte sich damit den direkten Einzug ins Qualifying 2.





