
Zukunft völlig ungewiss: Di Giannantonio über KTM-Spekulationen und die "Silly Season"
WM-Dritter Fabio Di Giannantonio ist der heißeste Name auf dem MotoGP-Transfermarkt – doch "Diggia" selbst gibt sich betont gelassen und transparent.
Fabio Di Giannantonio erlebt derzeit die stärkste Phase seiner MotoGP-Karriere. Nach vier absolvierten Rennwochenenden liegt der Italiener als WM-Dritter an der Spitze aller Ducati-Piloten – und das macht ihn zu einem der gefragtesten Fahrer im Paddock. Zwei Polepositions, ein zweiter Platz im Sprint sowie zwei Grand-Prix-Podestplätze unterstreichen, dass "Diggia" in dieser Saison zu einem ernstzunehmenden Titelanwärter gereift ist.
Heißes Transferkarussell um "Diggia"
Doch trotz seiner starken Form ist die Zukunft des VR46-Piloten noch vollkommen ungeklärt. Im Team von Valentino Rossi wird ab 2027 Fermin Aldeguer an den Start gehen, womit Di Giannantonio entweder einen neuen Platz bei VR46 aushandeln oder das Team wechseln müsste. Paddock-Insider bringen den 27-Jährigen vor allem mit einem Cockpit beim KTM-Werksteam in Verbindung – konkret als potenzieller Teamkollege von Alex Marquez, der seinerseits von Gresini zum österreichischen Hersteller wechseln wird.
Allerdings zögert KTM noch mit einer endgültigen Entscheidung: Maverick Viñales, der sich zuletzt einer Schulteroperation unterziehen musste, gilt ebenfalls als Kandidat für den zweiten Werkssattel. Erst wenn klar ist, wie der Spanier nach seiner Verletzungspause performt, dürfte der Tiroler Konzern seine Karten auf den Tisch legen.
Di Giannantonio: "Alles ist völlig offen"
Auf die kursierenden Gerüchte angesprochen, reagiert Di Giannantonio mit bemerkenswerter Offenheit. "Ich möchte bei diesen Dingen immer ehrlich sein, weil ich keine Spielchen spielen will. Ich bin dankbar für den Moment, den ich gerade erlebe", erklärt er.
"Wir leisten auf der Strecke wirklich gute Arbeit, und das spiegelt sich definitiv in der Zukunft wider – mit vielen Teams, die mich in ihren Reihen haben wollen. Das ist großartig und als Mensch unglaublich, denn es bedeutet, dass man seinen Job gut macht."
Konkretes kann oder will "Diggia" jedoch noch nicht verkünden: "Abgesehen davon ist bei mir noch alles offen, ehrlich gesagt. Mein Management hat unsere Prioritäten den interessierten Parteien mitgeteilt. Aber ich bin völlig offen, vollkommen transparent – weil ich im Moment nichts Konkretes habe. Ich befinde mich ehrlich gesagt in derselben Situation wie 2023."




