
Morbidelli N 125 V: Die 125er mit V2-Motor und Einarmschwinge mischt die Leichtkraftrad-Klasse auf
Die wiederbelebte Kultmarke Morbidelli bringt 2026 eine beeindruckende 125er mit V-Twin, Aluminium-Einarmschwinge und Traktionskontrolle auf den Markt – ein echter Exot für A1 und B196.
Morbidelli ist zurück – und zwar mit einem Knall. Die traditionsreiche italienische Motorradmarke, die über die Zwischenstation MBP – Moto Bologna Passione und mit dem Rückenwind der chinesischen Keeway Group zu neuem Leben erweckt wurde, präsentiert sich 2026 mit einem Einstiegsmodell, das in der Leichtkraftrad-Szene für mächtig Aufsehen sorgen dürfte: der Morbidelli N 125 V.
Von der N 302 V zur 125er – eine konsequente Strategie
Bereits 2024 sorgte die unter dem Keeway-Label vorgestellte N 302 V mit ihrem modernen Roadster-Design, der markanten Einarmschwinge und dem V2-Triebwerk für Aufmerksamkeit. Den Anfang auf dem europäischen Markt macht nun jedoch die kleinere Schwester: Die N 125 V übernimmt dieselbe reizvolle technische Basis und spricht damit Fahrer mit A1-Führerschein sowie die B196-Fraktion an.
V2-Motor statt Einzylinder: 14 PS und fast 100 km/h
Was die N 125 V sofort von der Konkurrenz abhebt, ist ihr Herzstück: Während sich die meisten 125er mit einem braven Einzylinder begnügen, setzt Morbidelli auf einen wassergekühlten V-Twin mit 125 Kubikzentimetern Hubraum. Jeder der beiden Zylinder verfügt über eine obenliegende Nockenwelle (OHC) und drei Ventile – eine Technik, die man eher aus höheren Fahrzeugklassen kennt.
Die Leistung gibt Morbidelli mit 14 PS bei 9.500 Umdrehungen pro Minute an, die Kraft wird über ein 6-Gang-Getriebe an das Hinterrad weitergegeben. Die amtlich homologierte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 99 km/h. Ein besonderes Schmankerl für diese Klasse: Serienmäßig ist eine Traktionskontrolle (TCS) an Bord – in der 125er-Welt eine echte Rarität.
Gitterrohrrahmen, USD-Gabel und Aluminium-Einarmschwinge
Auch das Fahrwerk kann sich sehen lassen. Die N 125 V ruht auf einem


