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Unter dem Motto „Espresso di Bimota“ präsentierte der italienische Kleinserienhersteller im März 2026 die neue KB 399. Das Modell setzt auf einen hochdrehenden Reihenvierzylinder und basiert technisch auf der Kawasaki Ninja ZX-4RR.
Motorrad News Redaktion
Bereits wenige Tage vor der offiziellen Vorstellung hatte Bimota in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit gesorgt: In einem Teaser-Video war die Silhouette des neuen Motorrads zu sehen, begleitet von der Ankündigung des Präsentationstermins am 18. März 2026 – kurz vor dem Start der Osaka Motorcycle Show in Japan.
Supersportliche 400er mit globalem Anspruch
Dass sich hinter „Espresso di Bimota“ ein sportliches 400er-Modell mit Vierzylindermotor verbirgt, hatte sich im Vorfeld bereits angedeutet. Vor allem Zeitpunkt und Ort der Enthüllung lieferten klare Hinweise, schließlich haben Motorräder dieser Hubraumklasse traditionell eine besonders große Bedeutung auf dem japanischen Markt. Mit der KB 399 erweitert Bimota sein Portfolio nach unten. Unterhalb der KB 998 Rimini – die auf der Kawasaki Ninja ZX-10RR basiert – positioniert sich das neue Modell als vergleichsweise zugänglicher Einstieg in die Marke. Die Modellbezeichnung folgt dabei der bekannten Logik: „KB“ steht für die Kooperation von Kawasaki und Bimota, während die Zahl den Hubraum widerspiegelt.
Reihenvierzylinder mit 80 PS bei hohen Drehzahlen
Angetrieben wird die Bimota KB 399 von einem 399 Kubikzentimeter großen Reihenvierzylinder. In aktueller Kawasaki-Spezifikation leistet der drehfreudige Motor bis zu 80 PS (59 kW) und erreicht seine Spitzenleistung erst bei sehr hohen Drehzahlen jenseits der 14.000 U/min – unterstützt durch den Ram-Air-Staudruck bei entsprechendem Tempo. Trotz dieser sportlichen Auslegung erfüllt das Aggregat die Euro-5+-Norm und verfügt über eine Straßenzulassung.
Bewährte Technik als Grundlage
Auch die im Teaser erkennbare Silhouette ließ bereits Rückschlüsse zu – und bestätigte sich nun: Als technische Basis dient die aktuelle Kawasaki Ninja ZX-4RR. Diese enge Verwandtschaft kommt nicht von ungefähr, denn Kawasaki hält seit 2019 rund die Hälfte der Anteile am traditionsreichen italienischen Hersteller aus Rimini.
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