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Manuel Lettenbichler startet als amtierender Champion in die FIM Hard Enduro World Championship 2026 – mit dem klaren Ziel, seine Ausnahme-Dominanz mit einem historischen fünften Titelgewinn in Folge zu krönen.
Motorrad News Redaktion
Es gibt Sportler, die ihren Sport prägen – und dann gibt es Manuel Lettenbichler. Der Bayer von Red Bull KTM Factory Racing geht 2026 erneut als der Mann an den Start, den alle schlagen wollen, aber kaum einer stoppen kann. Nach vier WM-Titeln in der FIM Hard Enduro World Championship peilt „Mani" in der kommenden Saison nichts Geringeres als den historischen fünften Gesamtsieg in Serie an.
Wer die Zahlen aus der Saison 2025 betrachtet, versteht schnell, warum der deutsche Ausnahmeathlet so gefürchtet ist: Vier Rennsiege, zwei weitere Podiumsplätze und wieder ein souverän eingefahrener Gesamttitel sprechen eine deutliche Sprache. Lettenbichler vereint auf dem Motorrad, was im Hard Enduro über alles entscheidet – rohe Geschwindigkeit, taktisches Gespür und eine Konstanz, die seinesgleichen sucht.
Doch auch abseits der Weltmeisterschaft ließ der 26-Jährige nicht locker: In der FIM SuperEnduro World Championship bewies er trotz verpasster Läufe mit Rang sechs in der Gesamtwertung eindrucksvoll seine Vielseitigkeit und anhaltende Topform.
Die neue Saison der FIM Hard Enduro World Championship hält neun Stationen bereit, die die besten Extremgelände-Piloten der Welt auf eine globale Reise schicken. Den Auftakt macht das traditionsreiche Rennen in Alestrem, Frankreich (17.–19. April), ehe die Karawane weiter nach Portugal, in die USA, nach Italien (gleich zweimal!), Schweden, Lesotho, die Türkei und schließlich zum Finale nach Spanien zieht.
Besonders der Stopp in Lesotho verleiht dem Kalender eine exotische und gleichzeitig brutale Note – das kleine Königreich im südlichen Afrika gilt als eine der herausforderndsten Locations im gesamten Offroad-Sport.
Als wäre eine WM-Kampagne nicht bereits fordernd genug, hat Lettenbichler noch zwei weitere Megaevents auf seinem Zettel – die wohl härtesten Einzelrennen der Welt:
Red Bull Erzbergrodeo: Hier strebt der Champion seinen fünften Sieg in Folge an. Der Eisenerzer Erzberg ist so etwas wie Lettenbichlers Wohnzimmer – aber ein Wohnzimmer mit senkrechten Wänden und Geröll.
Red Bull Romaniacs: Beim rumänischen Kult-Abenteuer will er den dritten Erfolg nacheinander und insgesamt seinen sechsten Gesamtsieg feiern.
Beide Rennen gelten als ultimative Gradmesser im Offroad-Sport. Wer hier oben steht, ist schlicht der Beste.
Der amtierende Champion lässt keinen Zweifel an seiner Motivation aufkommen: „Ich fühle mich super vor der neuen Saison. Alestrem ist ein perfekter Start, ein Rennen, das ich wirklich mag. Ich habe hart trainiert und bin bereit für den Auftakt. Mit WM, Erzberg und Romaniacs wird es ein intensives Jahr – aber genau das macht es spannend. Mein Ziel ist klar: der Titel!"
Auch Fabio Farioli, Teammanager bei Red Bull KTM Factory Racing, gibt sich vor dem Saisonstart zuversichtlich. Lettenbichler sei derzeit der vollständigste und konstanteste Fahrer in der gesamten Szene. Seine mentale Stärke in Kombination mit der technischen Perfektion mache den entscheidenden Unterschied. Das Ziel sei klar definiert: bei allen wichtigen Rennen vorne mitfahren und den WM-Thron erneut verteidigen.
Technisch setzt Lettenbichler auch in der Saison 2026 auf das bewährte Arbeitstier: die KTM 300 EXC. Der legendäre Zweitakter überzeugt mit einem kraftvollen Motor, präzisem Handling im extremen Gelände und einer Zuverlässigkeit, auf die man sich in den härtesten Situationen verlassen kann. Eine Kombination, die perfekt mit dem aggressiven und gleichzeitig kontrollierten Fahrstil des Champions harmoniert.
Die Vorzeichen stehen auf Rekord: Lettenbichler ist in bestechender Form, das Material stimmt, und der Hunger nach weiteren Titeln ist ungebrochen. Ein fünfter WM-Titel in Serie wäre ein absolutes Ausrufezeichen in der Geschichte des Hard Enduro – vergleichbar mit den ganz großen Dynastien des Motorsports.
Doch der Champion weiß selbst: Ein Selbstläufer wird 2026 nicht. Die Konkurrenz hat aufgerüstet, der Kalender ist anspruchsvoller denn je, und im Hard Enduro kann jeder Fehler, jeder Sturz, jedes technische Problem eine ganze Saison kosten. Genau das macht diese Serie so faszinierend – und Lettenbichlers Dominanz umso beeindruckender.
Quelle: KTM
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